Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Zentralen Datenmanagements

der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt – Außenstelle Nord

(ZDM – GDWS Ast. Nord).

Sie erfahren in diesem Video,

welche Aufgaben das Zentrale Datenmanagement hat.

Zusätzlich zu diesem Video gibt es noch einen weiteren Gebärdensprach-Film,

der erklärt, wie die Internetseite aufgebaut ist.

Das Zentrale Datenmanagement gehört

zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur.

Der Sitz des ZDM ist in Hamburg.

Das ZDM ist eine Fachstelle für das Datenmanagement

von Ausbauvorhaben und Neubauvorhaben im Bereich der GDWS Ast. Nord.

Es betreibt das Portalsystem Küstendaten und dessen Unterportale

als Informationsplattform für den norddeutschen Küstenbereich,

seine Ästuare, Flüsse und Kanäle im Zuständigkeitsbereich des Bundes.

Das Portalsystem versteht sich als Informationsplattform für Fachleute

aus dem Bereich der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV)

ebenso wie für die interessierte Öffentlichkeit.

Die Aufgabe des ZDM besteht

insbesondere in der zentralen Zusammenführung und Bereitstellung aller
Informationen,

die im Rahmen von Neubaumaßnahmen und Ausbaumaßnahmen

an den Bundeswasserstraßen erhoben werden,

begonnen bei dem einleitenden Scopingverfahren,

dem ersten Schritt bei einer Umweltprüfung,

bei der die räumliche Größe des Untersuchungsraumes

und die inhaltliche Untersuchungstiefe festgelegt wird,

über die Planfeststellung bis hin zur Erfassung umfangreicher Umweltdaten.

Das ZDM übernimmt die Verbreitung von Fachdaten und Informationen

aus den Bereichen Gewässerkunde, Naturschutz, Fernerkundung

und weiterer allgemein verfügbarer Umweltdaten.

Das Angebot an Daten und Informationen beinhaltet unter anderem geprüfte
Zeitreihen

wie beispielsweise Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit und Temperatur,

vollständige digitale Modelle des Geländes zu einem Zeitpunkt der Maßnahme,

Karten der unterschiedlichen Typen der Vegetation und deren Entwicklung

und eine Publikationsdatenbank.

Dazu kommen Dokumente der Umweltprüfung,

Planunterlagen und genehmigte Planfeststellungsbeschlüsse.

Die Informationen werden gebietsbezogen und projektbezogen auf dem
Einstiegsportal

und den fünf regionalen Portalen Tideems,

Tideelbe, Nord-Ostsee-Kanal, Nordseeküste

und Ostseeküste bereitgestellt und ermöglichen dem Nutzer so

einen leichten Einstieg und eine gute räumliche Zuordnung.

Die umfangreichsten Datenbestände liegen für das Portal Tideelbe vor,

da bereits 1997 im Rahmen der Beweissicherung der Maßnahme

„Anpassung der Fahrrinne der Unterelbe und Außenelbe an die Containerschifffahrt“

mit dem Aufbau einer internetbasierten Datenbank begonnen wurde.

Seit Anfang 2013 wird das Angebot des ZDM durch das Portal Tideems,

aus dem Zuständigkeitsbereich der Generaldirektion Wasserstraßen

und Schifffahrt – Außenstelle Nordwest, ergänzt.

Die angebotenen Daten werden sowohl für die manuelle Recherche

als auch über Internetdienste zur Verfügung gestellt.

Weiterhin unterstützt das ZDM die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter

in diesem Zusammenhang in allen Fragen

der fachspezifischen IT-gestützten Datenhaltung und Datenvisualisierung.

Durch die Bündelung von Fachwissen und IT-Wissen im Zentralen Datenmanagement

sowie der Sicherstellung des freien Zugriffs auf die Informationen wird zugleich

den Anforderungen der Richtlinien des Umweltinformationsgesetzes (UIG)

und dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Rechnung getragen.

Als Serviceleistung entwickelt das ZDM zudem zentrale Vorgaben

und stellt diese als Grundlage für Vergaben der Ämter bereit.

Die komplette Hardware-Infrastruktur des ZDM ist in die lokale Netzstruktur

der Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen (DLZ-IT)

und in das Intranet der WSV eingebunden.

Es ist somit einfach möglich, zentrale Dienste der WSV

in die ZDM-Portale einzubinden.